Kürzlich hinzugefügte Position(en)

Sie haben keine Artikel in Ihrem Einkaufswagen.

×

Registrierung

Profil Informationen

Anmeldedaten

oder anmelden

Vorname ist erforderlich
Nachname ist erforderlich
Vorname ist nicht zulässig!
Nachname ist nicht zulässig!
Dies ist keine E-Mail-Adresse!
E-Mail-Adresse ist erforderlich!
Diese E-Mail-Adresse ist bereits registriert!
Passwort ist erforderlich!
Geben Sie ein gültiges Passwort ein!
Geben Sie 6 oder mehr Zeichen ein!
Geben Sie 16 oder weniger Zeichen ein!
Passwörter stimmen nicht überein!
AGB's sind erforderlich!
E-Mail-Adresse oder Passwort ist falsch!

Steillagen-Wein

Steillagen-Wein

Steillagen-Wein ist Wein der in Hängen angebaut wird. Meist auf steinigem Grund - Schiefer, Ryolith, Kalk-"Böden". Früher sagte man: "Wo ein Pflug kann gehen soll kein Rebstock stehen..." Warum dieser Spruch ? Ganz einfach: Auf dem fruchtbaren Flach- Land im Tal wurden Getreide und Kartoffeln angebaut ! Und die Steilhänge (wo es der Pflug eh schwer hat... und die Pflug-Scharen sich sich schnell annutzen !) blieben über für die Reb-Kultur. Dies war wirtschaftlich sinnvoll, zumal an Südhängen in klimatisch schlechteren Zeiten die Trauben immer die Chance hatten, auszureifen. Man muss verstehen: Wein war für die Menschen des vorindustriellen Zeitalters auch die Süssreserve für den Winter . Honig war rar und teuer, Zucker gab es noch nicht. Also war Wein umso besser desto weniger sauer... In Italien wird Steillagen-Weinbau auch "Viticoltura eroica" genannt: Heldenhafter Weinbau. Warum ? Weil es eine Plackerei ist, alles Handarbeit ist, weil es dort heiss ist im biblischen Sinne: im Angesicht deines Schweisses... Viele Steillagen haben heisse Namen: Enfer, Hölle, Inferno, Engehöll, Calmont (lat. "heisser Berg") usw... Was macht Wein aus solchen Hängen besonders wertvoll ? Schmeckt man das ?
Wertvoll: Ja, da diese Landschaften Kulturlandschaften sind, also menschengemacht. Um sie zu erhalten, auch ihren Freizeitwert ! - ist es nötig, sie weiter zu bewirtschaften - auch damit die Terrassen nicht abrutschen. nenne man es aktiven Naturschutz, Weltkulturerbe... wie etwa das Mttelrheintal.
Das schmeckt man? - ja ! Erstens sind die Weine praktisch immer aus autochtonen, d.h. seit langem hier heimischen Rebsorten gekeltert, wie zB an Rhein, Nahe und Mosel aus Rieling, oder in Ligurien aus Pigato, Rossese, Bosco oder Vermentino. Ausserdem sind die Weine aus hochreifen gesunden Trauben (Spätlese aufwärts) gekeltert, dabei durch den felsigen Boden sehr mineralisch - und haben dadurch immer einen ganz eigenen Charakter. Denn jeder schmeckt "Boden" - bzw der Fels, aus dem dieser Boden entstand, anders. Schmeck den Stein im Wein !

In absteigender Reihenfolge

39 Artikel

In absteigender Reihenfolge

39 Artikel