Kürzlich hinzugefügte Position(en)

Sie haben keine Artikel in Ihrem Einkaufswagen.

×

Registrierung

Profil Informationen

Anmeldedaten

oder anmelden

Vorname ist erforderlich
Nachname ist erforderlich
Vorname ist nicht zulässig!
Nachname ist nicht zulässig!
Dies ist keine E-Mail-Adresse!
E-Mail-Adresse ist erforderlich!
Diese E-Mail-Adresse ist bereits registriert!
Passwort ist erforderlich!
Geben Sie ein gültiges Passwort ein!
Geben Sie 6 oder mehr Zeichen ein!
Geben Sie 16 oder weniger Zeichen ein!
Passwörter stimmen nicht überein!
AGB's sind erforderlich!
E-Mail-Adresse oder Passwort ist falsch!

Chilis

Chilis

"Chile" ist der spanisch-zentralamerikanische Name, urprünglich aus einer aztekischen Sprache, (hat nichts mit dem Land Chile zu tun) oder in Italien auch Peperoncino genannten Scharfmachern:  Chilis enthalten mit ihren Carotenoiden und den Vitaminen A und C wertvolle antioxidative Substanzen. Der interessanteste Stoff ist jedoch das Capsaicin, das zu etwa 1,5 % im Cayenne-Pfeffer enthalten ist und diesem auch seine Schärfe gibt. In anderen Sorten etwas weniger, es brennt dann auch weniger... Capsaicin regt die Bildung von Endorphinen an, den körpereigenen "Glückshormonen". Endorphine sorgen für Wohlbehagen und dämpfen Schmerz und Streßreaktionen. Capsaicin hilft auch, die Zahl der Thrombozyten (Blutplättchen) zu senken, wodurch das Risiko von Gerinnseln in den Blutgefäßen vermindert wird. Schlisslich ist Capsaicin ein Freund aller Übergewichtigen mit trägem Stoffwechsel: Es hat "thermogenische" Eigenschaften, d. h. es bringt den Stoffwechsel so auf Touren, daß mehr Kalorien verbrannt und nicht als unerwünschte Fettpolster im Gewebe eingelagert werden.
Übrigens: Ursprünglich sind die Chilisorten von der Natur als Vogelfutter konzipiert. Diese sollen sie fressen und verteilen... sie spühren die Schärfe nicht. Alle anderen (ausser dem Menschen) Tiere gehen da nicht dran...

Tipps zum Anbau:
Chilis mögen es warm, denn sie kommen aus den Tropen. Aber sie brauchen auch viel Wasser. Bei Anbau im Freiland am besten eine Furche ziehen, also Dämme li u rechts der Reihe oder ein Pflanzloch machen, wodurch man gut bewässern kann - das wasser muss wirklich in die tiferen Erdschichten gelangen !
Im Frühling, wenn die Pflanzen rauskommen: am besten einen Tunnel aus Folie und zB. Baustahl bauen, kann ruhig 1 m hoch sein (UV-Beständige Folie kaufen, gibts im onlineversand, zB. www.folitec.de , denn Temperaturen bis 35 Grad finden Chilis ganz ok! Wenn die Pflanzen dann grösser als der Tunnel werden - einfach abbauen.
Chilis wachsen wie Bäume - sie verzweigen sich nach oben immer mehr und so kommt es dass sie erst in der ersten Verzweigung blühen und Früchte ansetzen, und- falls es früh genug passiert ! auch in der 2., viel grösseren Verzweigungszone ansetzen und vor allem ausreifen ! Deshalb die Sache mit dem Tunnel.
Einen ähnlichen Effekt hat man natürlich bei Kultur im Topf an einer Südwand. Hier ist zu beachten: Kleine Töpfe sind ein Problem: kleiner Wurzelraum ! Am Besten man kauft sich eine der schwarzen Speis-Wannen im Baumarkt. Schön voll machen mit Erde (nicht mit der Pflanzerde aus dem Sack, richtige Erde von Acker oder Garten !) - so kann man auch mal einen Tag das giessen verpassen und die Pflanzen überleben das !

In absteigender Reihenfolge

9 Artikel

In absteigender Reihenfolge

9 Artikel